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Online-Analyse: Negative Stimmung zur Maskenpflicht im Netz

  • Virusbedarf.de analysiert mithilfe von VICO Research & Consulting die Stimmung zur Maskenpflicht im Internet anhand von ĂĽber 95.000 Beiträgen
  • Ăśber die Hälfte sind negativ
  • Diskussion erreicht zwischen März und Juni im April ihren Höhepunkt

Burgbernheim, 08. Juli 2020 - Die Maskenpflicht wird derzeit kontrovers diskutiert, die ersten Lockerungs-Vorschläge standen zur Debatte. Nun haben die Gesundheitsminister am Montag dem ein Ende gesetzt und beschlossen, dass die Anordnung nach wie vor gelten soll – besonders im Einzelhandel. Doch wie ist die Stimmung im Internet zu dieser Thematik?

Um diese Frage zu beantworten, hat der Anbieter von Schutzausrüstung, Virusbedarf.de, sich mit dem Analysten von VICO Research & Consulting zusammengetan und 95.235 Online-Beiträge – vorrangig Zeitungsartikel und Twitter-Posts – zur Maskenpflicht zwischen März und Juni 2020 analysiert. Die Ergebnisse sind Teil einer größer angelegten Studie zu insgesamt 1,6 Mio. Beiträgen, die auch die Meinungen zur Corona-Warn-App und der zweiten Welle analysierte.

Beiträge üben trotz Sinnhaftigkeit von Masken überwiegend Kritik

Der Untersuchung zufolge sind die Ausführungen größtenteils negativer Natur: Wie die durchgeführte Sentiment-Analyse ergab, kritisieren insgesamt 59 Prozent aller Beiträge die Maskenpflicht und ihre Begleiterscheinungen bzw. Auswirkungen. Besonders negativ waren die Ausführungen hierbei auf Twitter mit einem Anteil von 77 Prozent.

Im Vordergrund stehen dabei zum einen Diskussionen, in welchen die Grundrechte bzw. die Handlungsfreiheit der Verbraucher als eingeschränkt erachtet wurden. Eine mögliche Folge davon ist, dass vorzugsweise auf On­line­shop­ping gesetzt wird, statt ein Geschäft zu betreten. Zum anderen werden körperliche Beschwerden, die besonders an heißen Tagen durch das lange Tragen der Masken ausgelöst werden, angeführt. Hierbei klagen die Nutzer über Hautreizungen oder Hämatome aber auch Kreislaufbeschwerden, die durch die verminderte Atemleistung ausgelöst werden.

Auch die unsachgemäße Entsorgung der Atemschutzmasken im öffentlichen Raum und die damit verbundene Umweltverschmutzung wird kritisiert. Darüber hinaus wird häufig das Vorgehen der Schweiz als Gegenargument zur Maskenpflicht benannt, die im Zuge der Pandemie erst kürzlich die Anordnung in den öffentlichen Verkehrsmitteln einführte.

Maskenpflicht soll auch nach der Pandemie beibehalten werden

Innerhalb der über 95.000 analysierten Beiträge stehen den negativen Ausführungen auch insgesamt 41 Prozent positive gegenüber. Dabei wird nicht nur der grundsätzlich wichtige Beitrag der Masken zur Eindämmung des Coronavirus hervorgehoben, sondern auch davon gesprochen, die Vorkehrungen langfristig in bestimmte Alltagssituationen zu integrieren. Als Beispiele werden hierbei der öffentliche Nahverkehr sowie Besuche beim Kinder- und Hausarzt angeführt.

Weiter sprechen sich viele Beiträge für eine stärkere Kontrolle der Maskenpflicht inklusive fälliger Bußgelder bei Missachtung aus. Diese soll besonders für den öffentlichen Nahverkehr, Supermärkte, Bäcker sowie Fitnessstudios gelten. Wurde der Kontrolle nicht nachgekommen, führte dies bei betroffenen Verbrauchern teilweise zur Kündigung ihrer Verträge, bspw. für Sportstudios.

Yannick Spang, Mitinhaber von Virusbedarf.de, kommentiert:
“Fakt ist, dass die Atemschutzmaske eins der effektivsten Hilfsmittel ist, um die Corona-Krise zu bekämpfen. Der öffentliche Diskurs dazu war jedoch lange Zeit von Unklarheiten geprägt. Zunächst hieß es, dass die Masken gar nicht helfen, dann nur bestimmten Gruppen und letztlich doch wieder allen.

Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass die Stimmung im Netz entsprechend zwiegespalten ist. Und das, obwohl der Nutzen auf der Hand liegt –– wie der Erfolg in vielen Ländern zeigt. Es ist daher nach wie vor unsere Pflicht, weiter an die Verbraucher zu appellieren, dass sie ihre Mitmenschen und sich selbst schützen. Dafür muss der Zugang zu Masken mit fairen Preisen jederzeit gewährleistet sein. Eine Preisrallye wie zu Beginn der Krise darf sich nicht wiederholen. Das wird besonders wichtig, wenn wir uns einer zweiten Welle ausgesetzt sehen sollten.”

Ăśber die Untersuchung

Für die Untersuchung analysierte VICO Research & Consulting im Auftrag von Virusbedarf.de insgesamt 1.628.919 Online-Beiträge zu den Themen Maskenpflicht, Corona-Warn-App sowie zweite Welle zwischen März und Juni 2020. Die analysierten Einträge stammen dabei zu 47 Prozent von Nachrichtenseiten sowie zu 25 Prozent von Twitter. Zu den restlichen Quellen gehören Blogs, Foren, Q&A-Portale, YouTube sowie Facebook.

Virusbedarf.de: Wer wir sind und was wir bieten

Virusbedarf.de ist ein deutscher Anbieter für Schutzausrüstung. In unserem Online-Shop finden Verbraucher und Unternehmen zertifizierte Atemschutzmasken zu dauerhaft fairen Preisen. Ermöglicht wird das durch den Zusammenschluss mehrerer Unternehmen, die für Logistik, Kundenbetreuung, Import, Verzollung und Produktbeschaffung verantwortlich sind und ihre Kräfte für ein günstiges und langfristiges Angebot vereint haben. Im Online-Shop sind derzeit primär Einweg- und KN95-Masken erhältlich, die zwischen 0,60 Euro und 2,60 Euro kosten.